Falkensteiner Schlucht und die Burg

Wieder einmal muss ich sagen, warum so weit reisen , wenn das schöne doch so nah. Den Donnersberg kennt fast jeder. Aber ganz in der Nähe zwischen Falkenstein und Imsbach gibt es auch eine sehr schöne Gegend. Vielleicht weniger bekannt aber sehr schön. Ich parke mein Auto an dem Parkplatz Falkensteiner Schlucht und schon erwarten mich riesige Felsen. Diese Felsen wurden einst vom Erdinnern nach außen gedrückt, wie wenn ein Vulkan sein Lava nach außen schiebt. Seltsamer weise, wurden dort nie ein Vulkan ausfindig gemacht.

Das Gestein hat auch seine eigenes aussehen. Ganz in der Nähe, in Imsbach wurde vor vielen Jahren auch Bergbau betrieben. Dort förderte man Kupfer  und Silber aus dem Berg. Vom Parkplatz aus ging es einen schönen schmalen Pfad bergauf, immer  an der Felsenwand vorbei. Das Wetter passte ideal. Es waren so 20- 22 Gard und ein wenig windig. Aber durch den Schutz der Bäume noch recht angenehm. Trotzdem dauerte es nicht lange und die ersten Schweißtropfen bildeten sich auf meiner Stirn.

Nach ca drei Kilometer war ich dann oben auf den Berg. So gesehen ist der Ausdruck Falkensteiner Schlucht etwas falsch.  Aber was soll es. 

Oben angekommen eröffneten sich ein schöner Baumbestand aus alten Eichen und Buchen. Alles etwas offener. Der Wind war hier oben auch deutlich spürbarer. Im Gegensatz zum Anfang der Tour hörte man hier nichts. Keine Autos oder andere Fahrzeuge. Ich war also schon ein ganzes Stück von der Straße weg. Allerdings war auch mein schöner schmaler Pfad zu ende und es ging auf einem normalen Weg weiter. Dieser lies sich aber sehr gut laufen.

Weiter ging es immer auf der Bergkuppe entlang Richtung Burg Falkenstein. ich war noch früh und war auch ganz alleine. Ganz alleine konnte ich diese schöne Natur genießen. Irgend wann stellte ich dann fest das mein GPS Gerät  nicht mehr ging. Kein Empfang. Was soll es . Ich wusste ja genau wo ich weiter laufen musste um mein Ziel zu erreichen . Nach ca 2 weiteren Kilometern sah ich dann auch die Burg Falkenstein. Ich hörte aber auch das dort schon viel los war. Also ein kurzer Besuch und dann gehrt es auch schon weiter

Der Rückweg führte am hang entlang. So lange ich keine Straße überquerte und auch den Bergrücken nicht passierte kam ich immer am Auto an. nach einer gesamt Zeit von drei Stunden gemütlichen wandern war ich wieder am Auto. 

Tourn länge ca 8, 5 Kilometer. Die Steigung am Anfang der Tour ist halb so schlimm. ich denke man sollte eine mittlere Kondition haben und einiger maßen trittsicher für den Anfang sein. Die Tour ist nicht für den Kinderwagen geeignet.

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