Trekkingplatz Kniebis

Juni 2017

Unsere letzte Station war der Trekkingplatz Kniebis. Gut gelaunt und voller Vorfreude verließen wir den sehr schönen Trekkingplatz Gutellbach.  An den Fahrzeugen angekommen überlegten wir ob wir unterwegs noch etwas schönes für den letzten Abend zum Grillen einkaufen sollten. Da wir sowie so mit den Fahrzeugen eine etwas weiterer Strecke zurücklegen mussten wäre das kein Problem. Sicher würden wir auf dem Weg zu unserem neuen Standort für die Autos an dem einen oder anderem Supermarkt vorbei kommen. Nach einer guten halben Stunde waren wir dann an dem von uns vorgesehenen Parkplatz. Einen Supermarkt fanden wir auf der Strecke nicht. Natürlich hätten wir in Freudenstadt mit Sicherheit etwas gefunden, aber das wollten wir nicht. Nur wenn es auf dem Weg lag wollten wir anhalten. Im nach hin ein müssen wir sagen Gott sei dank haben wir nichts gefunden.

Auf dem Parkplatz füllten wir unsere Rucksäcke noch mal mit den restlichen Vorräten die gut und gerne noch einmal für zwei Tage gereicht hätten. Wie es dann auch immer mal so war verpassten wir den ausgeschriebenen Weg und mussten einen kleinen Umweg gehen. Alles kein Problem. Es war eh nicht weit und auf fünfhundert Meter mehr oder weniger kam es uns nicht an.

Am Schluss sind wir dann einen alten sehr zugewachsenem Waldweg gefolgt der uns schließlich zum Ziel brachte. So ganz wollte ich und meine Wanderkollegen es nicht glauben. Waren wir hier wirklich richtig ? Also wenn ich nicht das Toilettenhäuschen gesehen hätte, ich glaube ich hätte gesagt wir sind falsch. Vor uns eröffnete sich eine freie Fläche auf der alles voll mit Holzchips lag. Eine Feuerstelle gerade mal mit ein paar Steinen markiert. Noch nicht mal richtig zusammen gelegt,so das die Holzchips sehr nah nah an die Feuerstelle kamen. Von Sitzgelegenheiten keine Spur. Wo waren den die? Die Plätze für die zwei Zelte waren auf einer Ebene  am Wegesrand angelegt. Das dritte sollte wohl auf die Ebene in der Nähe der Feuerstelle.  Für Hängematten war überhaupt nichts vorgesehen. Das war erst einmal ein Schock für uns. Ich glaube wir hatten schon ohne das wir uns absprachen, jeder für sich den Entschluss gefasst, wenn es nicht sein muss , hier bleibe ich nicht.

Nach dem ersten verdauten Schock machten wir uns erst einmal auf unseren Gaskocher einen Kaffee und jeder gab seine Meinung zu diesem Platz ab. Das Ergebnis war vernichtend. Nach langer und intensiver Beratung beschlossen wir unsere Tour hier abzubrechen und nach Hause zu fahren. Die negativ Punkte die zum Abbruch führten waren: die  Brandgefahr an der Feuerstelle fanden wir sehr groß. Hinter der Feuerstelle lag ein alter Reißighaufen der sehr trocken war. Ein Stück abplatzende Kohle, die dort hin flog und es brannte. Keine Sitzgelegenheiten, nicht mal für einen einzigen. Ein Lager auf Holzchips und was macht Bernd, der hat nur seine Hängematte. Klar irgend wie hätte sich da vielleicht auch was gefunden, weiter weg. Der Lärm von der Bundesstraße,  Ja wenn alles andere gestimmt hätte, dann könnte man das vielleicht noch hinnehmen. Aber so. Einzig das Toilettenhäuschen hat gepunktet. Aber dafür einen schlechten Abend hinnehmen, wo keine Stimmung aufkommt und jeder angepisst ist. Nein, wir entschlossen uns abzubrechen und lieber den Abend zu Hause zu verbringen. Schade das unsere Tour so endete. Auf Anfrage und Kritik bei Trekking Schwarzwald wurde auf die Punkt der Waldbrandgefahr überhaupt nicht reagiert was wir schade fanden.  Jedoch denken wir das unsere Kritiken aufgenommen werden und einiges verbessert wird. Ob das so ist wollen wie in einem Jahr sehen , wenn wir uns wieder in den Schwarzwald begeben um Trekkingplätze zu testen.

 

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